Dipl.-Ing. Christopher Willuweit (Wissenschaftlicher Mitarbeiter)

Mitarbeiterfoto Adresse:
Universität Bremen
Arbeitsbereich Nachrichtentechnik
Otto-Hahn-Allee NW1
28359 Bremen

Raum:SPT C3230
Telefon: 0421 218 62395
E-Mail:
vCard:

Lehre

Forschung

Publikationen

2019

2018

Betreute Arbeiten

zu vergeben / in Arbeit / abgeschlossen

Achtung: Seit 5.5.2018 ist das ANT umgezogen. Ich sitze jetzt im Sportturm im Raum C3230


Interessengebiete

  • Analoge Modulation und Signalverarbeitung
  • Allgemeine Samplingtheorie
  • Compressed Sensing
  • Hardwareentwicklung (FPGA und DSP)
  • Hochfrequenztechnik

Aktuelle Forschung

Momentan beschäftige ich mich mit einer Neubewertung an sich veralteter analoger Modulationsverfahren im Kontext neuerer mathematischer Konzepte wie Compressive Sensing oder Finite Rate of Innovation.

Hintergrund ist die einfache Implementierbarkeit analoger Sendeverfahren. Soll beispielsweise eine große Anzahl von einfachen Sensoren (z.B. Temperatur) auf räumlich begrenztem Gebiet eingesetzt werden, bieten herkömmliche Kommunikationsverfahren wie WLAN oder Bluetooth keine Möglichkeit, die Sensoren effizient mit einer Basisstation zu verbinden. Diese Kommunikationsverfahren weisen eine relativ komplexe Protokollstruktur auf, welche in keinem Verhältnis zur übertragenen Datenmenge (z.B. jede Sekunde ein Messwert) steht.

Anstatt ein WLAN-Funkmodul zur Übertragung zu nutzen, könnte man den an sich analogen Temperaturmesswert z.B. direkt auf einen Träger modulieren (Amplitudenmodulation). Auch andere Verfahren, wie FM, PPM, etc. sind möglich. Dies hat den Vorteil, dass die Sensoren einfach zu produzieren, günstig und energiesparend sind, was insbesondere im Massive-Machine-Type-Communication-Szenario (MMTC) wichtig ist.

Mein Schwerpunkt liegt auf der Auslegung der analogen Modulationsverfahren und auf die korrekte Detektion im Empfänger. Diese Detektion basiert auf modernen (in den letzten zehn Jahren entwickelten) mathematischen Verfahren und stellt den Neuheitswert meiner Forschung dar.

Konkrete Probleme dieser Fragestellung:

  • Es ist kein dedizierter Rückkanal von der BS zu den Sensoren vorhanden (Downlink)
  • Eine klassische Trägerfrequenzregelung ist bei der großen Sensoranzahl nicht möglich
  • Wie trennt man die einzelnen Sensoren im Empfänger?
  • U.A. aus energietechnischen Gründen dürfen die Sensoren nicht kontinuierlich senden
  • ...
Zuletzt aktualisiert am 05.04.2018 von C. Willuweit
AIT ieee tzi ith Fachbereich 1
© Arbeitsbereich Nachrichtentechnik - Universität BremenImpressum / Kontakt