Detektion und Kanalschätzung bei Multiträgerübertragung im Mobilfunkbereich

Autor: N. Schulz
Kurzfassung: Ausgehend von einem bekannten GC- (glottal closure) Ereignis Detektor (S. Kadambe 1992), basierend auf einer Cubic Spline Wavelet- Multiskalenanalyse, wird gezeigt, daß bei diesem Detektor additive GC- Schätzfehler in stimmlosen Sprachsegmenten das Hauptproblem darstellen. In stimmhaften Segmenten ist die GC-Ereignisschätzung hingegen sehr robust. Dies wurde anhand von 17 natürlichen Sprachproben (von ca. 3 s Länge) mit jeweils 5 verschiedenen SNR ermittelt. Als neue Möglichkeit zur Pitchschätzung wird daher die Verifikation von Pitch-Periodenhypothesen auf der Basis der GC-Ereignisdetektion durch ein von Paliwal und Rao vorgeschlagenes spektrales Distanzmaß (PR-Distanz) vorgeschlagen. Sowohl die Pitchschätzung, als auch die Stimmhaft-Stimmlos Entscheidung erweisen sich damit bei den 17 natürlichen Sprachproben als wesentlich robuster gegenüber Rauschen als bei der zum Vergleich herangezogenen Powercepstrum Methode von Noll, besonders bei Stimmen mit höherem Pitch. Darüber hinaus zeigt sich, daß die Ausnutzung der bei stimmhafter Sprache sehr zuverlässigen Periodenhypothesen die Auswertung der PR-Distanz erheblich erleichtert.
Dokumenttyp: Dissertation
Veröffentlichung: VDI Verlag, ISBN 3-18-341910-6, Düsseldorf, Germany, Februar 1996
Index: 121
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Zuletzt aktualisiert am 26.05.2008 von Admin
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