Machbarkeitsstudie zur passiven Detektion von Weltraumschrott durch gestreute Satellitenkommunikationssignale

Betreuer: Louis Lagona
Art der Arbeit: Projekt (MSc)
Arbeit beendet: -
Bearbeiter: Hannah Feiler
Status: abgeschlossen
ANT-Signatur:
Kurzfassung:
Dieses Projekt prüft, ob 1 mm–10 cm große Trümmerteile mithilfe vorhandener Satellitenkommunikationssignale (BPSK, QPSK, OFDM) passiv erfasst werden können, indem gestreute Signalanteile vom Direktpfad getrennt werden. Ein vereinfachtes Zwei-Strahl-Modell mit Verzögerungs- und Dopplereffekten sowie RCS-Schätzungen wird mit Link-Budget- und Wellenformsimulationen kombiniert, um die Nachweisbarkeit über S- bis Ka-Band, LEO- bis GEO-Orbits und verschiedene Geometrien zu bewerten. Parametervariationen erzeugen Delay-Doppler-Heatmaps, die Bedingungen identifizieren, unter denen die gestreute Energie die Empfindlichkeitsgrenze überschreitet und somit die bestehende Beobachtungslücke kostengünstig schließen kann. Die Ergebnisse liefern Richtlinien für künftige Satellitenmissionen und stärken die Forschung zur Weltraum-Situationsbewertung. 
Zuletzt aktualisiert am 17.12.2025 von L. Lagona
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