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Vereinheitlichtes Design von terrestrischen und nicht-terrestrischen |
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Die fortschreitende Digitalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft erfordert zunehmend eine flächendeckende und unterbrechungsfreie Netzabdeckung. Innovative Anwendungen wie vernetztes und automatisiertes Fahren, digitale Landwirtschaft, aber auch die automatisierte Logistik und Seefahrt sind auf allgegenwärtige Kommunikation angewiesen. Die Erweiterung von terrestrischen Kommunikationsnetzen durch nichtterrestrische Netzwerkelemente wie beispielsweise Drohnen oder Satelliten wird ein relevanter Teil der 6. Mobilfunkgeneration (6G) werden und stellt hohe technologische Anforderungen an die dynamische Steuerung von Funkverbindungen.
Im Projekt „6G-Coverage“ werden geeignete Technologien für die Verbindungsübergabe, Antennensysteme und Mehrfachverbindungen zur Sicherstellung einer allgegenwärtigen und unterbrechungsfreien 6G-Mobilfunkversorgung erforscht. Hierzu werden Netzelemente der terrestrischen und nichtterrestrischen Kommunikation für Anwendungen der vernetzten und automatisierten Mobilität zusammengeführt. Die neuen Ansätze werden mittels Simulationen verifiziert, ihr Verhalten in realen Mobilfunk- und Satellitennetzen demonstriert und in eine neue Systemarchitektur integriert. Durch die Verwendung von marktüblichen und bereits verfügbaren Hard- und Softwarekomponenten als Basis werden praxisnahe Lösungen erarbeitet und die Übertragung auf weitere Anwendungsfelder möglich.
Die Universität Bremen wird in 6G-Coverage innovative Verfahren zur Informationsübertragung über vereinheitlichte TN/NTN-Funkzugangsschnittstellen und Multi-Link Konzepte erforschen und realisieren. Hierzu werden die Anwendungsszenarien spezifiziert und vereinheitlichte Funkzugangskonzepten für TN oder NTN-Übertragungskanäle erforscht. Die Erweiterung auf mehrere Kanäle (TN und TNT) und die Entwicklung von Verfahren zur Steigerung der Zuverlässigkeit ist ebenfalls Forschungsgegenstand. Es werden erste hardwarenahe Implementierungen der entwickelten Verfahren durchgeführt und gemeinsam mit den Projektpartnern werden ausgewählter Konzepte in dem 6G-Coverge Testbed umgesetzt und validiert. Die Universität Bremen übernimmt zudem die Aufgabe des Projektkoordinators.